Satzung

Satzung des Rommelwood e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen “Rommelwood” mit dem Zusatz “e. V.” nach seiner Eintragung. Er hat seinenSitz im Studentenwohnheim Erwin-Rommel-Straße 51 - 59 in Erlangen (nachfolgend “Studentenwohnanlage”genannt) und ist in das Vereinsregister einzutragen. Er wurde am 25. Juli 2000 von den Gründungsmitgliedern gegründet.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein sieht seine Hauptaufgabe in der Förderung des Zusammenlebens der Bewohner der Studentenwohnanlage aktiv mitzuwirken und das soziale Gemeinschaftsleben zu erweitern, u.a. durch: Durchführung von Veranstaltungen Bereitstellung von Gemeinschaftseinrichtungen sportliche Aktivitäten

In Folge dessen unterstützt der Verein den sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch, insbesondere auf Hochschulebene. Grundlage seines Handelns sind Toleranz, Hilfsbereitschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit. “Rommelwood e. V. ” verfolgt keine politischen, religiösen oder gewerblichen Ziele.

§ 3 Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder des Vereins müssen Bewohner der Studentenwohnanlage sein. Im Einzelfall entscheidet der Vorstand (§ 6 (5)). Fördernde Mitglieder des Vereins sind natürliche oder juristische Personen, die sich mit den Zielen des Vereins verbunden wissen und ihn finanziell und ideell unterstützen. Fördernde Mitglieder übernehmen keine Ämter mit Vertretungsbefugnis.

Die Ehrenmitgliedschaft kann an Personen verliehen werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Der Wohnheimrat (§ 6 (3)) beschließt auf Vorschlag des Vorstands (§ 6 (5)) oder auf Antrag von 10 % der Mitglieder über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Ehrenmitglieder übernehmen keine Ämter.

Kein Mitglied darf mehr als ein Amt übernehmen, das mit Stimmrecht im Wohnheimsrat (§ 6 (3)) verbunden ist.

Jede Mitgliedschaft benötigt eine schriftliche Beitrittserklärung.

Die Höhe der Jahresbeiträge für die ordentliche und fördernde Mitgliedschaft wird von der Vollversammlung festgelegt.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

Die ordentliche Mitgliedschaft endet mit Auszug aus der Studentenwohnanlage und kann in eine fördernde Mitgliedschaft umgewandelt werden. Die fördernde Mitgliedschaft endet mit dem Ausbleiben der jährlichen finanziellen Unterstützung.

Jegliche Mitgliedschaft endet mit:

§ 5 Organe

(1) Vollversammlung (2) Hausversammlungen (3) Referate (4) Vorstand

Der Heimleiter hat in beratender Funktion einen Sitz in allen Organen.

§ 5 (1) Vollversammlung (VV)

Teilnehmer der VV sind alle Vereinsmitglieder. Die VV findet einmal in den ersten zwei Monaten des Ge-schäftsjahres (§ 7) statt. Sie wird durch den Vorstand einberufen und muss mindestens zwei Wochen vorher durch Anschlag am “schwarzen Brett” im Eingang eines jeden Hauses öffentlich bekannt gegeben werden.

Aufgaben der VV sind:

Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit. Ausnahmen sind Satzungsänderungen, die eine 2/3 Mehrheit benötigen.

§ 5 (2) Hausversammlungen (HV)

Teilnehmer der HV sind die Bewohner des jeweiligen Hauses der Studentenwohnanlage. Die HV finden je Haus mindestens einmal pro bayerischem Hochschulsemester, im Folgenden “Semester” genannt, statt. Die HV muss mindestens eine Woche vorher durch Anschlag am “schwarzen Brett” öffentlich bekannt gegeben werden. In den HV wird über Belange des jeweiligen Hauses entschieden. Über Vereinsbelange entscheiden nur die anwesenden ordentlichen Vereinsmitglieder. Diese wählen zwei Haussprecher durch einfachen Mehrheitsentscheid. Die Amtszeit beträgt ein Semester, Wiederwahl ist möglich. In der HV können Anträge an den Wohnheimrat (§ 6 (3)) beschlossen werden. Die Haussprecher tragen diese Anträge dem Wohn-heimrat vor und vertreten sie. Die Haussprecher haben im Wohnheimrat weisungsgebundenes Mandat im Interesse ihres Hauses. Anträge zur Tagesordnung können vor der HV gestellt werden. Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit.

§ 5 (3) Referate

In den Referaten werden einzelne Interessengebiete gepflegt. Die in einem Referat tätigen Mitglieder wählen sich einen Referatssprecher, der die Aktivitäten des Referats mit dem Vorstand abspricht. Die Referatsspre-cher werden in einer in jedem Semester stattfindenden Referatssitzung mit einfacher Mehrheit der Mitglieder eines Referates gewählt.

§ 5 (4) Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

Jedes ordentliche Mitglied kann Vorstandsmitglied werden. Der Vorstand wird von der VV für die Dauer ei-nes Geschäftsjahres (§ 7) gewählt. Die Amtsperiode des Vorstands endet mit dem Ende des Geschäftsjah-res oder mit der Neuwahl eines Vorstands durch die VV. Eine Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist mög-lich. Erfolgt die Neuwahl nicht rechtzeitig, so bleibt der Vorstand bis zur Wahl des neuen Vorstands im Amt. Eine Verzögerung der turnusmäßigen Neuwahl darf nur aus wichtigem Grund erfolgen. Scheidet ein Vor-standsmitglied vor Ablauf der Amtsdauer aus, so wird für den Rest der Amtszeit vom WR ein neues Vor-standsmitglied gewählt. Die erste Vorstandswahl erfolgt durch die Mehrheit der Gründungsmitglieder. Be-schlüsse trifft der Vorstand mit Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die einfache Mehrheit der Mitglieder des WR. Der Verein wird durch den 1. oder den 2. Vorsitzenden allein oder durch den Schrift-führer und den Kassier gemeinsam vertreten. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern erforderlich. Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich.

§ 6 Wohnheimrat (WR)

Der WR besteht aus den:

WR-Mitglieder müssen ordentliche Vereinsmitglieder sein. Aufgaben des WR sind:

Der WR tritt mindestens einmal im Semester durch Einberufung des Vorstands zusammen, spätestens jedoch bis zum Ende des zweiten Monats nach Semesterbeginn. Die Einladung der WR-Mitglieder muss mindestens zwei Wochen vorher schriftlich erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet eine WR-Versammlung einzuberufen, wenn 1/4 der WR-Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die WR-Mitglieder mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich einzuladen.

Der Vorstand ist verpflichtet eine VV einzuberufen, wenn 1/2 der WR-Mitglieder oder ½ der gesamten Bewohnerschaft dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. Der WR ist beschlussfähig ab Anwesenheit von 50 % seiner Mitglieder. Andernfalls muss es eine Vertagung um mindestens 24 h geben, die dann, unabhängig von der Zahl der Mitglieder beschlussfähig ist.

Beschlüsse (dazu gehören auch die Gründung und Auflösung von Referaten) werden mit einfacher Mehrheit entschieden. Hierbei bekommt jedes Haus ein Stimmrecht zugeschrieben. Über die Beschlüsse muss Protokoll geführt werden. Das vom Schriftführer und 1. Vorsitzenden unterzeichnete Protokoll muss spätestens zwei Wochen nach der Sitzung durch Aushang am “schwarzen Brett” veröffentlicht werden.

§ 7 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr dauert jeweils vom 01.10. bis zum 30.09. Es wird mit der Jahreszahl desjenigen Jahres bezeichnet, in dem es endet.

§ 8 Vereinsauflösung

Die Vereinsauflösung muss mit ¾ Mehrheit aller Vereinsmitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das gesamte Vereinsvermögen nach vorheriger Abstimmung mit dem Finanzamt an eine andere gemeinnützige Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat. Diese Kör-perschaft wird von ¾ aller Mitglieder bestimmt.

§ 9 Gültigkeit der Satzung

Alte Satzungen gelten bis zum Gültigwerden einer neuen Satzung. Eine neue Satzung tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

Erlangen, den 13.12.2016